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Tag der Selbsthilfe

... immer am letzten Samstag im August
10.00–14.00 Uhr
Spittaplatz · Burgdorf

   

Bruecken Bauen

»Lächeln funktioniert auch mit Mund-Nasen-Schutz!«

Bericht vom Gruppenleiter-Austauschtreffen im Gasthaus Haase in Burgdorf

Pünktlich um 18.00 Uhr eröffnete Ullrich Weber, Sprecher der SH in der Region, ein Treffen der besonderen Art, wie er es nannte, und begrüßte die Anwesenden, insbesondere die Teilnehmer, die zum ersten Mal dabei waren. Nachdem sie sich ein halbes Jahr nicht treffen konnten, so die Meinung des Vorbereitungskreises, welchem neben Weber noch Frau Lahmann, Frau Wrensch und Herr Warmbold angehören, war es an der Zeit sich wiederzusehen und auszutauschen. In vielen Wortbeiträgen des Abends wurde die Zeit der strikten sozialen Distanzierung thematisiert.

Im Saal des Gasthauses Haase ließ sich diese Veranstaltung unter Einhaltung besonderer Hygiene- und Schutzmaßnahmen mit 25 Teilnehmern gut durchführen. Es ging im Wesentlichen um den Erfahrungsaustausch bzgl. der Abläufe im Rahmen der Gruppenarbeit in der aktuellen Pandemie-Zeit. Besprochen wurden u. a. auch verschobene Termine, der im Oktober stattfindende virtuelle Selbsthilfetag Hannover, die Neugestaltung und Aktualisierung unseres Info-Flyers, die Termin-planung für das Jahr 2021 und eine anstehende Neubesetzung innerhalb des Vorbereitungskreises. Frau Katja Lahmann möchte ihren Posten als Kassenwartin der SH- Gemeinschaft zum 31.03.2021 aufgeben.

Auf die Frage des Sprechers der Gemeinschaft fand sich spontan niemand bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Im Anschluss an die Veranstaltung erhielt die Gemeinschaft eine E-Mail von Herrn Gerrit Wullkopf (Neurofibromatose-Gruppe Hannover und Umgebung), in welcher er mitteilte, sich eine Rolle als stellvertretender Sprecher gut vorstellen zu können. Wir freuen uns auf seine Mitarbeit und begrüßen ihn ganz herzlich in unserem Leitungsstab.

Fazit des Abends aus der Sicht desSprechers der Selbsthilfegemeinschaft:

»Das nächste Vorbereitungstreffen im großen Kreis, wahrscheinlich im Burgdorfer SPN in der Hannoverschen Neustadt, soll am Donnerstag, 11. Februar 2021 um 19.30 Uhr stattfinden.
Das Corona Virus beeinflusst unser Leben und insbesondere auch das Leben und Erleben innerhalb unserer Selbsthilfegruppen. Aus unserer jahrelangen Arbeit in der Selbsthilfe wissen wir, dass es nichts bringt, Ereignisse zu verdrängen. So stellen wir uns gemeinschaftlich auch dieser neuen Herausforderung. Gerade großen Gruppen ist es augenblicklich vielerorts fast unmöglich zusammenzukommen, da die fortbestehenden Abstandsregeln aufgrund zu geringer Raumgröße (pro Person sollen 10m² zur Verfügung stehen!) nicht eingehalten werden können. Dennoch haben manche Gruppenleiter nachahmenswerte Lösungen gefunden. So kann man Gruppen teilen und zu verschiedenen Terminen gezielt nur eine kleinere Anzahl an Teilnehmenden einladen. Problematisch ist es sicherlich, mit Mehrarbeit verbunden ist es allemal und um Akzeptanz bei den Gruppenmitgliedern muss ebenfalls geworben werden. Arbeit, die die Gruppensprecher / -leiter zusätzlich fordert. Das Ausweichen in große Räume ist natürlich auch eine Möglichkeit. Zumeist ist diese Variante aber mit hohen Kosten verbunden und allein deshalb auf Dauer eher ungeeignet (fragt bezüglich der erhöhten Nutzungsgebühren vorher bei einer finanzierenden KK an. i.d.R. werden diese Kosten übernommen!).

Nun lebt unsere Selbsthilfearbeit aber im Wesentlichen von der Zusammenkunft, vom Austausch untereinander und insbesondere vom gegenseitigen Lernen. Der Zusammenhalt in Zeiten zu Recht geforderter Vereinzelung, verhindert immer noch vieles von dem, was uns während aller Treffen immer besonders wichtig ist: Gemeinschaft durch Gemeinschaftserleben! Lasst euch aber keinesfalls entmutigen und haltet eure Gruppen beisammen, auch wenn evtl. räumlich getrennt. Covid-19 hat die Welt um uns herum verändert, aber in direkter Folge nicht uns und unsere Ideen. An der einen oder anderen Stelle werden wir uns mit der veränderten Situation beschäftigen und auseinandersetzen müssen. Ich kann mich nur wiederholen: Selbstdisziplin und Verantwortung wird zu Recht von uns allen verlangt, ist aber sowieso für Selbsthilfemacherinnen und -macher, für die Menschen, die sich und anderen durch ihr Engagement helfen, selbstverständlich!

Ihr seid diejenigen, die gestalten. Gestaltet auch jetzt! Seid gespannt auf das Kommende, neugierig und vorausschauend. Fassungslosigkeit und Angst angesichts einer Krise stärken uns und regen dazu an, mit Routinen zu brechen, dem Gewohnten zu entfliehen und neu zu denken. Denken, dass alles ganz anders sein könnte – auch besser. Körperliche Distanz zu wahren, bedeutet für uns nicht den Verlust besonderer Verbundenheit. Wir sind gefordert, neu / anders zu denken, unsere Erfahrungen einzubringen und werden dadurch zukunftsfähig. Lasst uns gemeinsam Wege finden, die uns auf einer neuen Ebene verbinden. Ich freue mich, mit euch gemeinsam auf diesem Weg weiter voranzugehen.
Bitte denkt daran: Lächeln funktioniert auch mit Mund-Nasen-Schutz!«

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Dieses Jahr kein »Tag der Selbsthilfe« in Burgdorf

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie wird der 28. Burgdorfer Selbsthilfetag auf den 28. August 2021 verschoben.

Ulli Weber, Sprecher der Selbsthilfe-Gemeinschaft in der Region Hannover Burgdorf und Umgebung nimmt dazu Stellung:

»Ihr, die Gestalter des SHT könnt darauf vertrauen, dass wir auch in schwierigen Situationen besonnen, in voller Verantwortung und unaufgeregt handeln. Im öffentlichen Raum strikte Hygieneregeln einzuhalten, ist ungleich schwerer, als z.B. während eines Seminars in einem geschlossenen Teilnehmerkreis. Aufgrund der Tatsache, dass nach augenblicklichem Kenntnisstand die Kontaktbeschränkungen bestehen bleiben, ist eine Durchführung im Sommer 2020 unmöglich. Auch das beste und durchdachteste Hygienekonzept ist in der Öffentlichkeit kaum umsetzbar. Intensiv und lange habe ich mich zur Vorbereitung eines gerade stattgefundenen Seminars damit beschäftigt.

Wir alle werden das Vorhandensein des Virus noch lange hinnehmen müssen und unser Verhalten anpassen. Corona ist allgegenwärtig und wird uns noch lange Zeit begleiten. Keinesfalls wollen wir uns davor verstecken, aber wir wollen, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, das damit verbundene Risiko so klein wie möglich halten. Covid-19 ist eine große bislang unbekannte Herausforderung für alle und jeden. Wir stellen uns dieser und verschieben unseren 28. Selbsthilfetag auf das Jahr 2021. Allein den geforderten Mindestabstand zwischen dem Standpersonal einzuhalten, ist schlichtweg unmöglich. Außerdem geht es bei den zu führenden Gesprächen mit den Besuchern oftmals um sehr persönliche Belange, die niemand über die Distanz von mehreren Metern dem anderen ›zuschreien‹ möchte. Eine vorgeschriebene erforderliche Zugangsbeschränkung bzw. Zugangskontrolle stellt für uns eine weitere unüberwindbare Hürde dar.

Ich hoffe sehr, dass es euch gut geht und ihr euch den veränderten Lebensverhältnissen angepasst habt und so einen direkten Kontakt mit dem Virus verhindern konntet. Damit das auch so bleibt sollten wir uns alle solidarisch verhalten und weitgehend auf Kontakte außerhalb des direkten häuslichen Umfeldes verzichten. Vergesst dabei aber bitte nicht eure Nachbarn, Freunde und die anderen Gruppenmitglieder. Haltet Kontakt! Es gibt immer Wege der Kommunikation - erobern wir sie uns und entdecken wir neue. Aus meiner Sicht ist es unerlässlich, auch jetzt, zu einer Zeit in der das Virus uns nicht mehr so nah erscheint, wachsam zu bleiben. Gemeinsam wollen wir Erreichtes nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Unaufgeregtes Handeln ist gerade in schwierigen Zeiten besonders wichtig. Kommt gut durch diese fordernde Zeit und erlebt ein ›berührungsfreies‹ Miteinander. Ein nettes Wort gelingt trotz Mund-Nasen-Schutz, ein freundliches ›Moin‹ oder ›Guten Tag‹, verbunden mit einem Lächeln, erwidert euer Gegenüber sicherlich sehr gern. Ich wünsche allen den richtigen Blick für die Lage, geht euren Weg! Einen Weg, der euch zufriedenstellt, mit dem ihr gut leben könnt. Und vergesst dabei bitte nicht die Verantwortung anderen gegenüber.«

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Bruecken BauenNeuauflage unserer Broschüre

Im Herbst 2020 soll unsere gedruckte Broschüre mit dem Verzeichnis aller Selbsthilfegruppen in der Region Hannover Burgdorf und Umgebung neu aufgelegt werden.

Bei Euch in der Gruppe hat sich etwas geändert? Neuer Gruppenleiter, neuer Treffpunkt oder vielleicht neue Termine? Bitte lasst uns diese Infos zukommen, damit die begehrte Broschüre auf dem neusten Stand ist. Gleiches gilt auch für die Infos auf unserer Website.

Alle Informationen aktuell?

Nur aktuelle Informationen und Ansprechpartner ermöglichen Hilfesuchenden den Zugang zu Eurer Gruppe!

Änderungsmitteilung bitte schriftlich einreichen:
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Neue Selbsthilfegruppen

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Bruecken BauenSelbsthilfe in der Region Hannover Burgdorf und Umgebung

Die Suche nach Unterstützung bei persönlichen Problemen führt immer mehr Menschen dazu, sich in Selbsthilfegruppen (SHGn) zu engagieren. Sie finden sich zusammen, weil sie ein gemeinsames Problem haben, an der gleichen Krankheit leiden oder aber weil sie sich in einer speziellen Lebenssituation befinden.

Basis Freiwilligkeit – gemeinsam statt einsam

Selbsthilfegruppen sind freiwillige Zusammenschlüsse von Menschen, deren Aktivitäten sich auf die gemeinsame Bewältigung von Krankheiten, psychischen oder sozialen Problemen richten, von denen sie entweder selber oder als Angehörige betroffen sind. Ziel ist eine Veränderung persönlicher Lebensumstände herbeizuführen und häufig auch ein Hineinwirken ins soziale und politische Umfeld. In der Gruppenarbeit werden Gleichberechtigung, Gruppenverschwiegenheit und Eigenverantwortlichkeit und besonders die gegenseitige Hilfe betont. Die Gruppe bietet dabei eine Möglichkeit, die Isolation aufzuheben.

Keine Dienstleistung, jeder Einzelne ist gefragt

Die Ziele einer Selbsthilfegruppe werden durch die jeweiligen Bedürfnisse der Mitglieder bestimmt. Selbsthilfegruppen sind keine Dienstleistungserbringer, deren Leistungen beliebig abrufbar sind. Ihre positive Wirkung ist abhängig von dem, was die Teilnehmer an Offenheit und individuellen Fähigkeiten einbringen. Die Gruppe lebt vom Engagement jedes Einzelnen und entwickelt sich durch die Gruppenmitglieder.

Selbsthilfe als sinnvolle Ergänzung zu anderen Maßnahmen

In einer Selbsthilfegruppe kommen Menschen zusammen, die unter einem gemeinsamen Problem leiden, um mit vereinten Kräften etwas zu dessen Überwindung beizutragen. Es ist das Bestreben, sich in den persönlichen Fragen und Problemen, die sich daraus ergeben, gegenseitig zu beraten und zu unterstützen. Selbsthilfegruppenarbeit kann die Behandlung und Beratung durch Fachleute sinnvoll ergänzen, diese aber nicht ersetzen.

Die Gemeinschaft der Selbsthilfegruppen in der Region ist für Sie da:

Rufen Sie an unter Telefon: 0 51 36 8 27 27 (Herr Ullrich Weber)
oder schreiben Sie uns eine E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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